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UNDINE Reise 2007, Fortsetzung |
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...der starke Wind weht weiter, doch wir schaffen es zurück!!
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Dicke Bäuche schlafen lange!
Peer hatte zum Grillen eingeladen und so richtig aufgefahren. Selbst Daniel ist satt geworden. Doch trotz der Völlerei macht die gesamte Besatzung am nächsten Tag einen Ausflug nach Tallin, in die Hauptstadt der Cheeseburger. Nun geht wirklich nichts mehr rein und das Abendessen fällt aus. Susanne und Uwe verstecken sich! Nicht aber ohne den Rest der Mannschaft mit der Ankündigung einer Überraschung aufzufordern, sie zu suchen. Natürlich haben sie an geheimen Orten Nachrichten mit verschlüsselten Botschaften hinterlassen. Nach 4 Stunden intensivsten Suchens endet dieses Geländespiel bei einem Lagerfeuer mit Stockbrot am Strand.
Schietwetter!! Am letzten Tag vor dem Auslaufen sind die Fahrräder noch mal so richtig heiß gelaufen. Alle sind unterwegs und werden von kräftigen Regenschauern abgekühlt. Die Ziele sind unterschiedlich. Kiosk oder Kiosk. 6 km hin, Eiskaufen, 6 km zurück! Aber die letzten „Eestidollar“ müssen halt weg.
Der Abschied von Tapurla ist echt überfällig. Nur Kevin und Marcel, unseren beiden Herzensbrecher fällt es wohl etwas schwerer. Aber wegen zwei vor Trauer weinenden Mädchen kann das Schiff nicht warten! Oder doch? Nur mit Hilfe von Kaido, dem Hafenmeister und heimlichen König Tapurlas, waren die zwei bei ihren neuen Schwiegereltern aufzuspüren und zur Rückreise zu überreden.
Am Anfang war es nur ein kleiner Punkt am Horizont und wurde immer größer. Eine Insel mit einer Festung? Nee, ein Leuchtturm!! Ein kleines Boot kommt auf uns zu. Der Typ im Boot fragt, ob wir nicht auf seine Insel kommen wollen! Uns erinnert das an Piratengeschichten und wir sagen „Danke, keine Zeit“ und er verschwand. Später bekommen wir eine E-mail mit Fotos und einem Gruß von der Leuchtturminsel! Schade, wär´ vielleicht doch `ne interessante Sache gewesen.
Einer wird vermisst, der andere findet ihn. Daniel entdeckt bei einer Routine Kontrolle im Maschinenraum Uwe wie der das kaputte Ventil einer Ölleitung mit seinem Daumen abdichtet und dort wohl bis ans Ende seiner Tage festgesessen hätte wenn Daniel ihn nicht gefunden und Hilfe geholt hätte. Das Ventil ist dann schnell repariert, nur Uwe sieht aus wie ein Ferkel aus der Suhle. Egal, er ist froh gerettet worden zu sein und erzählt die Geschichte noch Tage später.
Der Wind weht ständig aus anderen Richtungen und zwingt uns zum „Eiland-hopping“, aber irgendwann geht nix mehr, zuviel Wind. Drei Tage haben wir uns im Zickzack von Insel zu Insel gehangelt, doch in Kalmar ist erstmal Schluss. Die Seewachen haben ein Ende, aber die Arbeit an Bord geht weiter. Reinschiff, natürlich mit grüner Seife, Segel flicken, Tauwerk und Leinen austauschen, Maschinenraum putzen und all die Dinge für die auf See keine Zeit ist. Es gibt auch Waschmaschinen im Yachthafen und Jens verbringt Stunden mit dem Studium der schwedischen Gebrauchsanweisung und noch mal mehrere Stunden mit dem Wäschewaschen für die ganze Mannschaft. Trotz aller Arbeit bleibt Zeit für einen Ausflug. Uwe hält Wache am Schiff und gibt den neugierigen Touristen Auskunft über die momentane Attraktion von Kalmar und die Anderen lassen sich die Funktionsweise der öländischen Windmühlen von Susanne erklären. Natürlich ist die ähnlich wie bei den Waschmaschinen, behauptet Jens. Kevin sagt da nur „Ach waas“?!? Beim Stadtbummel durch Kalmar fällt ein kleines blaues Ausflugsboot auf, welches Touristen im Schlossgraben spazieren fährt. Da dieses Boot abends beim Hafenmeisterbüro angebunden ist, gibt es wohl eine Verbindung zwischen Schlossgraben und Hafen. Abgemachte Sache, morgen wird ein Ausflug gemacht und zwar zum Schlossgraben, mit unserem Beiboot. Boot raus ins Wasser geht nun schon in Nullkommanix und zum Warmwerden wird erst mal der Müll zum Hafenmeister gebracht. Und dann beginnt Kevin`s und Uwe`s Irrfahrt, die sie in alle Ecken des Hafens bringt und dann auf der offenen See endet. Enttäuscht kommen sie zur UNDINE zurück und studieren die Karte „Ach waas“ . Ratz Fatz durch den kleinen Yachthafen, nach Steuerbord hinter der Mauer und um die dicken Felsen, unter der kleinen Brücke durch und schon ist es geschafft! Skipper Daniel und Kevin schippern wie die Profis und beweisen, dass sie in Navigation viel gelernt haben. Marcel lässt sich zu Mc Donald schippern und verdrückt in drei Minuten vier Cheeseburger. Respekt, echt schnell!!
Leinen los in Kalmar und ab nach Hause. Mühsam ist es. Wellen und Wind von vorn, Wache um Wache. Die Matrosen haben gut zu tun, doch Daniels Pfannkuchen geben neue Kraft. Er hat ja auch gleich für die ganze Woche gebacken. Ganze Berge türmen sich in der Kombüse..........
Mit "nach Hause" war wohl nix. 700 Säcke sollen auf den Ochseninseln entladen werden – ich wiederhole: 700!!! Aber das Tollste ist: ein Reporter der Frankfurter Rundschau kommt auch an Bord. Abgeholt wird er in Maasholm, heißt Jan und macht Interviews und Fotos. Wir sind gespannt, was er über uns schreibt.
Das Entladen wirft seine Schatten voraus. Ein letztes Mal rattert die Ankerkette in der Flensburger Förde, fünf Meilen vor unserem Ziel. Käp´ten Harald meint: „zu schwierig zum Anlegen in der Dunkelheit“. Na wenigstens können alle noch einmal etwas schlafen. Bei Sonnenaufgang geht der Anker wieder hoch. Es geht los und unser Holzfrachter macht an einem kleinen Holzsteg fest. Das sind also die Ochseninseln? Zwei kleine Inseln mit 100 Meter Durchmesser, einem Haus und zwei Eseln?! Aber das Beste ist: es warten schon acht Leute auf ihr Holz. Also zack-zack Luke auf, da fliegt auch schon der erste Sack aus dem Laderaum und unser Ruf „Jalla, Jalla“ tönt über die ganze Insel. Alle reißen richtig mit ran – im Laderaum sind locker 40 Grad. Nach einer Stunde sind alle komplett verschwitzt und dreckig. Doch heute macht es richtig Spaß und nach drei Stunden ist alles geschafft! Noch ein bisschen aufräumen und duschen und dann wird gegrillt und gechillt!
......am nächsten Morgen, nach dem Frühstück, gehts ans packen und Reinschiff machen. Alles ist sauber und blitzt und blinkt. Auf der Fahrt nach Flensburg wird das Deck gewaschen, dabei gibt es kleine Duscheinlagen. In Flensburg angekommen gehen wir, sauber, gepflegt essen. Nach einem Stadtbummel fallen alle müde in die Kojen.
Der Montag ist der Tag des Abschieds. Nach einem gemeinsamen Abschiedsfoto fahren Kevin, Marcel, Daniel, Uwe und Susanne ab nach Hamburg. Harald macht die Schiffsübergabe. Um 1200h verlassen dann auch Jutta, Harald und Jens die UNDINE.
Es war eine sehr schöne Reise. Wir danken allen die sie ermöglicht haben.
Käptn Blaubeer und Crew
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 |  ....am Strand von Tapurla  Da liegt Schweden??
Ach waas!!  Deckwaschen!?!  ...noch einmal alle zusammen....  ...Abschied! |
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